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Anti Terror Übung am Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof in Hannover wird täglich von etwa 300.000 Personen passiert. Um im Falle eines Terroranschlags die Sicherheit der Reisenden gewährleisten zu können, hat die Polizei Hannover in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst eine Großübung organisiert.

Dafür wurden Teile des Hauptganges, sowie Gleise komplett gesperrt und unzugänglich gemacht. Die Züge leitete die Deutsche Bahn ab Beginn der Übung auf andere Gleise um. In dem abgesperrten Bereich wurden mögliche, realitätsnahe Szenarien von Terroranschlägen geübt. Die Besatzungen der Streifenwagen vor Ort wurden bei dieser Übung besonders angesprochen und gefordert, da diese Kräfte als erstes an der Einsatzstelle eintreffen.

Durch das komplette Bahnhofsgebäude war das Knallen der Platzpatronen aus unscharfen Waffen von „Terroristen“ und der Polizei zu hören. Querschlagende Patronenhülsen hätten zu einer Gefahr werden können. Aus diesem Grund wurden alle Statisten mit einer Schutzbrille und Gehörschutz ausgestattet. Auf die Sicherheit der beteiligten Personen wurde zu jeder Zeit Acht gegeben.
Mehrere Schiedsrichter behielten auch während der einzelnen Übungen alles im Blick und notierten die Übungsfortschritte, um später Ergebnisse auswerten zu können.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden ebenfalls in die Großübung eingebunden. Um der großen Anzahl von verletzten Personen gerecht zu werden mussten die Einsatzkräfte Patientenablageplätze einrichten. In Behandlungsplätzen wurden die verschiedenen Verletzungsgrade in Schades Kategorien eingeteilt und entsprechend behandelt.

Ab 5 Uhr morgens begann wieder der normale Alltag und die Züge starteten ihre Reisen wieder von den gewohnten Gleisen.

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